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 Yukon River
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Der Yukon River - Whitehorse bis Dawson City

Kanuführer vom kanadischen Autor

Gus Karpes

2. überarbeitete Auflage 2009. Deutsche Übersetzung: Liselott Allgeyer

A5-Format, 150 S., Karten, 31 s/w Fotos. Gewicht: 228 g; Einband: weich, klebegebunden.

EUR 13,90 (inkl. 7% MwSt.)

Kanuführer, Yukon/Kanada. Beschreibt den Yukon River von Whitehorse (Hauptstadt des Yukonterritoriums) bis Dawson City im Klondike kurz vor der alsakanischen Grenze.

Weitere Inhalte: Tipps und Ratschläge rund ums Überleben in der kanadischen Wildnis samt Angaben zur Lokalgeschichte.

Aus dem Buch:

Vorwort

Dies ist mein erstes Buch, das die gesamte 736 km (460 Meilen) lange Strecke des Yukon River, zwischen Whitehorse bis Dawson City, behandelt. Diese Tour lässt sich in zwei verschiedene Abschnitte unterteilen – Whitehorse bis Carmacks 320 km (200 Meilen) und Carmacks bis Dawson City 416 km (260 Meilen). Viele Kanuten, die den Yukon River paddeln, halten in Carmacks an, und die meisten derjenigen, die den Big Salmon River (ab Quiet Lake) oder den Teslin River (ab Johnson’s Crossing) befahren, haben ebenfalls Carmacks als ihren Endpunkt ausgesucht. Von hier gibt es gute Möglichkeiten, via Klondike Highway, nach Whitehorse im Süden oder nach Dawson City im Norden zu gelangen. Für diejenigen, die auf dem Yukon River nach Dawson City unterwegs sind, ist Carmacks ein wichtiger Ort, weil man dort seine Verpflegungsvorräte auffüllen kann.

Ich empfinde den Charakter der beiden Unterabschnitte des Yukon River als sehr unterschiedlich. Geographisch gesehen, ist diese Aufteilung ebenfalls günstig. Wenn man in Whitehorse lospaddelt, ist das Wasser nur etwa die ersten 24 km (15 Meilen) klar und schnell, bis man Takhini River, den ersten Nebenfluss, erreicht hat. Hier wird es unklar und schlammbeladen, und so bleibt es für den Rest der Tour, mit Ausnahmen der Strecken Lake Laberge und Thirty-Mile River.

Die Gemütlichkeit des Thirty-Mile, der ein schmaler und schneller Abschnitt des Yukon River ist, stellt, nach der Überquerung des Lake Laberge, eine willkommene Abwechslung dar. Der Thirty Mile River dient aber auch als eine sehr gute Einführung in die Natur. Ab dem verlassenen Dorf Lower Laberge bis Carmacks wird man von der Natur gänzlich eingenommen. Man ist sozusagen, jedesmal, wenn man an der Einmündung eines Nebenflusses in den Hauptstrom vorbeipaddelt, ein Teil der Geburt und des Wachsens des Flusses.

Für mich verklingt dieses harmonische Verhältnis zur Natur, wenn ich Carmacks verlasse und mich auf den Weg nach Dawson City begebe. Der Fluss wächst und nimmt solche Dimensionen an, dass es manchmal schwierig wird, seine Größe gänzlich wahrzunehmen. Die intensive Nähe zur Natur wird ab hier durch die Geschichte des Klondike, der Pioniere und der First Nations [Sammelbegriff für die vielen Stämme der Ureinwohner Nordamerikas. Der Gebrauch des Begriffes “Indianer” wird immer seltener; Anm.d.Übers.] ersetzt. Die Stromschnellen, Fort Selkirk, der Pelly River, der Stewart River und der White River besitzen alle ihren eigenen Charakter, aber sie haben trotzdem alle irgendwie eine Verbindung zur Geschichte des Klondike und des Goldrausches, der um die Wende ins 20. Jahrhundert stattfand. Aus all diesen Gründen waren meine vorherigen Bücher, über den Yukon River, in zwei Bänden erschienen.

Die Karten, Geschichte und Anekdoten sind aber immer noch in zwei Abschnitten aufgeteilt. Ich habe die Kartenseiten nicht mit Maßstäben versehen. Stattdessen sind Karten maßstabsgetreu gezeichnet und sind durch die Entfernungs-angaben aus den alten Karten der Schaufelraddampfer, die recht genau sind, ergänzt.

Gute Fahrt. – Gus Karpes, im Januar 2001

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